Anwendungsgebiete
Die Therapie ist für alle Altersgruppen und jegliche Form von psychischen Konflikten sowie in Erziehungsfragen und Entscheidungsfragen. Hier einige Problematiken mit der die Systemische Therapie helfen könnte:
- Depressionen
- Angstzustände
- Zwänge
- Essstörungen
- Erziehungsprobleme
- Beziehungsproblemen
- Schwierigkeiten mit Mitschülern, Kollegen, Freunden
- Lebensveränderungen (Anpassungsstörungen, Stressbewältigung)
- u.v.m.
Systemische Therapie
Unter Systemischer Therapie versteht man die Untersuchung nicht des Patienten selbst, sondern eines Systems, dessen Teil der Patient ist, wie z.B. die Lebenspartnerschaft, die Familie, das Arbeitsumfeld oder die Schulkasse.
Es ist möglich das nur eine Person zur Therapie kommt und nicht alle, die in das System involviert sind. „Dreht sich ein Rädchen, drehen sich alle“.
Ebenfalls möglich ist es, bei individuellen Fragen wie z.B. Berufsfindung, Alltagsbewältigungsstrategien, Prüfungsangst sowie individuelle Problematiken, sich dies unter systemischen Aspekten anzuschauen. Dies kann unter anderem mit Ressourcenarbeit und Timelinearbeit vollzogen werden.
In der Systemischen Therapie wird nicht das Problem oder die Störung eines Einzelnen gesehen, sondern sie ist Folge einer Störung im sozialen Umfeld und im sozialen Miteinander. Man geht davon aus das das System / die Menschen über Selbstheilungskräfte verfügen und durch Selbstorganisation und Selbsterschaffung, neue Wege finden und ihre eigenen Lösungen zu entwickeln (Autopoesie). Es wird oft von einem Symptomträger gesprochen. Dies ist z.B. meist ein „auffälliges Kind“ in der Familie oder ein Schüler der gemobbt wird. Diese Auffälligkeiten bzw. Schwierigkeiten die diese Personen haben sind eigentlich auf das ganze System zurückzuführen. Dieser Systemträger steht stellvertretend für die Dysfunktion und für tieferliegende Konflikte in einem System.
Die o.g. Therapie stellt kein Heilversprechen da und bietet keine Garantie zur Verbesserung oder kompletten Heilung. Über Nebenwirkungen bei Psychotherapie wird gesondert aufgeklärt. Hierzu verweise ich auf: www.DPtV.de, Nebenwirkungen von Psychotherapie (Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung)
