Augendiagnose / Irisdiagnose
Die Augen- bzw. Irisdiagnose (Iris = Regenbogenhaut) geht bis ins Jahr 1640 zurück. Das erste Lehrbuch erschien 1881 von dem ungarischen Arzt Ignaz von Peczely. Sie wurde von vielen weiteren Ärzten, Heilpraktikern und Gelehrten weiterentwickelt.
Der Blick ins Auge verrät dem Geübten viel über einen Menschen, insbesondere über seine Konstitution und die sich daraus ergebenden Schwachstellen und Anfälligkeiten für bestimmte Erkrankungen (Disposition). Augendiagnose ist ein wertvolles Diagnostikum und liefert Einblicke in unsere persönliche genetische Veranlagung.
Die Iris wird in Ringe und Sektoren unterteilt. Mit Mikroskop und Digitalfoto kann die Iris heute sehr genau abgelichtet werden und bietet Therapeuten eine Vielzahl von Hinweisen.
Die Iris zeigt uns jedoch nicht nur die Grundkonstitution (blaue Augen = lymphatische, braune Augen= hämatogen, alle anderen Farben= Mischkonstitution) eines jeden einzelnen, sondern durch Topographie, Pigmentlehre und Gefäßzeichen auch angeborene und erworbene mögliche Organschwächen, innere Erkrankungen und Energiezustände.
Der Vorteil des Verfahrens liegt u.a. in der Ungefährlichkeit und in der diagnostischen Qualität. Doch wie jede Diagnose hat natürlich auch die Irisdiagnose ihre Grenzen und sollte immer nur im Zusammenhang mit anderen Diagnoseverfahren gesehen werden.
Die Irisdiagnose liefert Hinweise auf die Veranlagungen und Schwachstellen eines jeden Menschen, sodass präventive Maßnahmen eingeleitet werden können um Krankheiten vorzubeugen. Zum Beispiel jährliche Entgiftungskuren, Infusionskuren oder auch möglich Kuren mit Komplexmitteln und Heilmittel. Z.B. Allergien. Es kann sein, dass dies auf eine schlechte Ausleitung über Haut, Niere, Darm hinweist.
Es ist möglich für jede Konstitution / Veranlagung ein Präventionsplan / Therapieplan ganz individuell für den Patienten zu erstellen.
Die Augendiagnose ist eine Hinweisdiagnose. Auch steht diese immer im Zusammenhang mit Anamnese und körperlicher Untersuchung und ggf. Labor. Es ersetzt auch nicht den Gang zum Augenarzt bei Augenerkrankungen und sonstigem da es sich nicht um eine Augenuntersuchung im klassischen Sinne handelt.
Die o.g. Diagnose / Therapie stellt kein Heilversprechen da und bietet keine Garantie zur Verbesserung oder kompletten Heilung.
