Anwendungsgebiete 

  • Bluthochdruck (essenzielle Hypertonie)
  • Eisenüberladung (Hämochromatose)
  • Erhöhter Anteil an roten Blutkörperchen (Polyglobulie)
  • Erkrankungen des Stoffwechsels (Diabetes Typ 2, Gicht, Hyperlipidämie)
  • Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis, Akne)
  • Schadstoffbelastung im Körper
  • geringe Fließgeschwindigkeit des Blutes
  • Venöse Stase (Einschränkung des Blutflusses in den Venen)
  • Präventivmaßnahmen bezüglich Herzinfarktes und Schlaganfall
 

Risiken und Kontraindikationen

  • Kreislaufstörungen
  • Hypotonie
  • Gerinnungsstörungen und Einnahme von Marcumar
  • Schwangerschaft
  • Anämien
  • Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz
  • Allgemeine Schwäche des Körpers
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

 

Aderlass

Der Aderlass, eine der ältesten bekannten medizinischen Behandlungsformen, ist schon in der antiken indischen Medizin zwischen 3000 und 1000 v. Chr. belegt. Auch nach Hildegard von Bingen ist der Aderlass ein Ausleitungsverfahren um Körper, Geist und Seele zu reinigen und in Balance zu bringen.

Durch das Abnehmen von Blut, soll der Körper entlastet werden und  Schadstoffe sowie Stoffwechselschlacken sollen abgeleitet werden. Ebenso soll es die Durchblutung anregen und  die Lebensenergie und die Selbstheilungskräfte stärken.

Durchführung

Es ist sinnvoll eine Therapie im Sommer oder Herbst durchzuführen, da zu Jahresbeginn und im Frühjahr die Blutbildung beginnt.

Der beste Zeitpunkt für einen Aderlass, sind die ersten Tagen nach dem Vollmond. Da dann die Entschlackung besonders wirksam sein soll.

Unter Einhaltung der Hygienevorschriften werden ca. 150 bis 250 ml Blut aus der Vene entnommen. Es ist auch möglich einen Mikroaderlass zu machen und nur 30 bis 40 ml zu entnehmen.

Der Aderlass kann gut mit anderen Therapien kombiniert werden.

Die o.g. Therapie stellt kein Heilversprechen da und bietet keine Garantie zur Verbesserung oder kompletten Heilung.

Nach oben scrollen